Pressetext: Fllood

Wenn elektronische Tanzmusik und ein Streichinstrument sich gegenseitig auf faszinierende Weise bereichern, wird es sich höchstwahrscheinlich um Fllood handeln. In den lebhaften Tracks dieses Duos werden Welten verbunden, die vermeintlich Lichtjahre voneinander entfernt sind. Doch dass die wummernden Bässe und pulsierenden 4-on-the-Floor-Rhythmen des Techno mit der dramatischen Epik klassischer Musik kombiniert werden, wirkt hier völlig organisch. Beim Hören von Fllood scheint es fast so, als wäre der Kontrabass, den sie mit ihrer einmaligen Ästhetik clubfähig machen, von vornherein für die Tanzfläche erfunden worden. Durch die Einführung dieses, gelinde gesagt, Genre-untypischen Instruments entsteht im Live-Kontext eine optisch ansprechende Komponente, mit der man beim Clubbesuch eher weniger rechnet. Außerdem ergibt sich ein völlig neuer Pool an Möglichkeiten hinsichtlich Klanggestaltung und Live-Improvisation, wodurch keine Performance wie die andere ist. Und die beeindruckende Kontrolle, die Fllood über ihren aufrüttelnden Sound haben, hat einer der beiden Mitglieder auch über seinen Körper, da er bei Auftritten häufig sein Talent als professionell ausgebildeter Tänzer präsentiert. Wie gesagt: aufrüttelnd, untypisch und einmalig.